Students shave their heads to support classmate who’s suffering from cancer

“Max sollte sehen, dass er in guter Gesellschaft ist, dass wir sind wie er, und dass er sich nicht schämen muss”, sagt Sorger am Telefon. Die Solidaritätsaktion der Hofer Schüler wurde in den sozialen Netzwerken beklatscht, Anrufe von Journalisten sind sie mittlerweile gewöhnt. Der stellvertretende Schulleiter Benjamin Reuther ist amüsiert und so stolz auf seine Schüler, dass er die Buben aus dem Unterricht ans Telefon holt. Bis zu diesem Schuljahr war er der Klassenleiter der 10 a, das verbindet.

Die Solidaritätsaktion habe Max am Klassenfototag völlig überrascht, erzählt auch Janek Kießling. Tom Sorger reichte den Telefonhörer nach einer Weile weiter, auch die Aufmerksamkeit wird in der Klasse 10a geteilt. Max habe schon gestutzt als drei Viertel der Klasse mit Kopfbedeckung zum Fototermin antraten. Dann zogen sich alle gleichzeitig die Mützen vom Kopf – “da war er ziemlich sprachlos”, sagt Kießling. Wegen der Chemotherapie lernt Max daheim, er will unbedingt die Abschlussprüfungen mitschreiben. Der 15-jährige Janek Kießling besucht ihn einmal in der Woche, schreibt fast jeden Tag mit ihm. “Er geht offen mit der Krankheit um, er will seinen Abschluss machen und dann geht das Leben weiter.”